Das bei den 48 Stunden Neukölln eingeführte Leitmotiv „Hier ist Kunst!“ verbindet die Kulturschaffenden Neuköllns schon seit geraumer Zeit. Die ganzjährige Arbeit des Kulturnetzwerks an Berlins größtem freien Kunstfestival führte dazu, dass das Team der 48 Stunden Neukölln für die Jahre 2016 bis 2018 als Teilprojekt des "Unternehmen Neukölln" gefördert wird.

Um die Entwicklung der Kulturwirtschaft in Neukölln voranzutreiben und die ganzjährige Sichtbarkeit der hier aktiven Künstler*innen zu erhöhen, haben sich auf Anregung des Kulturnetzwerk Neukölln e. V. achtzehn Kunsträume zusammengeschlossen und die neue Plattform Kunsträume Neukölln | Art Spaces Neukölln gegründet.

Diese Plattform wird durch gemeinsame Aktionen und ein spannendes Programm Nord-Neukölln als Ort qualitativ hochwertiger Kunstpräsentation im Bewusstsein der Berliner*innen und über die Stadtgrenzen hinaus noch präsenter werden lassen. Sie umfasst sowohl klassische Galerien und Projekträume, als auch Happening- und Performance-Spaces. Eine Besonderheit Neuköllns ist, dass sich auch die kommunalen Ausstellungsorte als Partner in der neuen Plattform engagieren. Somit stehen die beteiligten Kunsträume durch ihre heterogene Zusammenstellung für die besondere Vielfalt der freien Berliner Kunstszene. Die präsentierte Kunst zeichnet sich durch Mut zum Experiment, durch professionelles, kontextbezogenes Arbeiten und vor allem durch ihre Sinnlichkeit aus.

Kunsträume Neukölln | Art Spaces Neukölln zeigt oft noch Unentdecktes und nicht kommerziell Orientiertes. Die präsentierte Kunst ist so vielfältig wie die einzelnen Orte. Die Inhalte variieren deutlich. Sie reichen von tradierten Kunstformen, über Medienkunst und Performance bis hin zu Klang- oder Konzeptkunst.

Kunsträume Neukölln | Art Spaces Neukölln öffnet Türen für die kunstinteressierte Öffentlichkeit. Sie bekommt Einblicke in den regen Neuköllner Kunstbetrieb und die hier präsenten internationalen Positionen. Kunstraumleiter*innen, Galerist*innen und Künstler*innen tritt mit ihr in einen interessierten Dialog. Diese öffentliche Präsenz bildet den Grundstein für neue Potentiale und Synergien, die hier ansässigen Künstler*innen und ihre Arbeit stärken.