Werdegang / Ausbildung: 
Rainer Wieczorek, Jg. 56, Künstler/Soziologe/DADAsoph. Im „Milljöh“ (Zille) der „Kleinen“ (J.M.R. Lenz) und als Ruhrpott-Type sozialisiert. Ehrenbezeichnung Gammler. In Berlin Zweiter Bildungsweg bis zum Diplom Soziologen. Künstler schon immer gewesen, mit der Setzung zur Autonomie seit 1981. Jobs als Arbeiter und Pädagoge zum Broterwerb. Mehr und mehr liebender „Radikaldemokrat“ (Hannah Arendt), der eine Demokratisierung der Demokratie mit „offenen Grenzen zur Anarchie“ (H.A. Winkler) befürwortet. Seit 2017 übe ich den „Kurator für interaktive Kunstprozesse“ d.h. als Kunsthändler, Interessenvertreter, Projektentwickler und Mittelbeschaffer für die Stiftung KUNSTdemokratie in spe und ihre Künstler_innen. Im Laufe der nächsten drei Jahre werden an die 4.000 Kunstwerke in 9 thematischen Kunstpaketen angeboten, mit dem Ziel, für die Stiftung und ihre Zwecke 1 Million Euro zu beschaffen. Wir Künstler haben ein großes Problem, unsere Nachlässe kommen von der Menge her nicht in die Rezeption. Wer den bescheinigten Erfolg über den Kunstmarkt und die vermittelnden Instanzen nicht schafft, könnte ins Nichts fallen und somit entsteht ein falsches Bild über das Kunstvermögen einer Gesellschaft. Die KUNSTdemokratie will da Defizite Aufarbeiten. Die andere Bühne hat auch etwas zu sagen.

Wichtige Projekte / Ausstellungen: 
Mehr als 300 Einzelausstellungen und Gruppenbeteiligungen in Berlin, Deutschland und Schweden.
Zahlreiche Performances, Fluxuskonzerte und öffentliche Aktionen.
Auszeichnungen / Preise: 
KEINE